Strecken werden nicht stillgelegt
LÖFFINGEN
(wun). "Es wird keine Streckenstilllegungen
im Hochschwarzwald geben" — mit dieser Nachricht überraschte
der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der FDP Südbaden.
Er
bezog sich dabei auf eine Aussage von Wirtschaftsminister
Ernst Pfister.Jetzt gelte es, aus diesem
Sachverhalt neuen Elan zu ziehen und sich über
Verbesserungen der Bahnverbindungen Gedanken zu machen.
Badische Zeitung
vom Samstag, 16. September 2006
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Steht die Dreiseenbahn
auf der Abschussliste?
Schon einmal musste die Bevölkerung im Hochschwarzwald
um den Fortbestand der Dreiseenbahn kämpfen. Damals
protestierten im März 1978 mehr als 3000 Hochschwarzwälder
am Bahnhof in Schluchsee gegen die Stilllegungspläne
der Bahn. Damals siegte die Entschlossenheit der Demonstranten.
Heute, fast 30 Jahre später, scheint der Fortbestand
der Bahnstrecke von Titisee nach Schluchsee sowie die
durchgehende Verbindung zwischen Freiburg und Donaueschingen
erneut
in Gefahr.
Nachdem sich die Kunde von den Kürzungen
der Mittel des Bundes für den regionalen Schienenverkehr
Schnell verbreitet hat, geht im Hochschwarzwald erneut
die Sorge um den Fortbestand der Höllentalbahn,
insbesondere der Verbindung von Freiburg nach Donaueschingen
und der
Dreiseenbahn von Titisee nach Schluchsee, um.
Vor dem Hintergrund, dass die Dreiseenbahn schon einmal
auf der „Abschussliste" der Bahn stand, scheint
die Sorge durchaus berechtigt. Während Land und Bahn
sich über eventuelle Einsparungen im öffentlichen
Nahverkehr noch ausschweigen, rüsten sich Kommunalpolitiker
im Hochschwarzwald für einen zweiten Kampf.
In einem offenen Brief an Ministerpräsident Günther
Oettinger kündigt der Sprengel der Hochschwarzwälder
Bürgermeister „entschiedenen Widerstand" an,
sollten die Absichten seitens des Landes weiter verfolgt
werden. Aufgrund der topographischen Lage sei die Bevölkerung
im
Hochschwarzwald ohnehin durch vorausgegangene staatliche
Entscheidungen, wie die Abschaffung der Pendlerpauschale,
die Energieverteuerung aufgrund von Steuererhöhungen
etc., stärker belastet als andere Regionen.
"
Eine weitere Schwächung unseres ohnehin dünn
besiedelten Gebietes mit seinen strukturellen und wirtschaftlichen
Nachteilen kann unter keinen Umständen toleriert werden",
schreibt der Sprengelvorsitzende Wolfgang Schlachter, Bürgermeister
von Breitnau, nach Stuttgart.
Ohne die genannten Bahnverbindungen würden die Gemeinden
im Hochschwarzwald von den Ballungszentren regelrecht abgeschnitten,
was wiederum eine Abwanderung von Teilen der Bevölkerung
und von Wirtschaftsbetrieben zur Folge hätte.
Einer, der 1978 schon einmal engagiert gegen die Stilllegungspläne
der Bahn protestiert hat und sich derzeit auf einen zweiten
Kampf einstellt, ist Schluchsees Altbürgermeister
Hermann Schlachter: "Ich war der Meinung, das Thema
sei endgültig vom Tisch, umso überraschender
war für mich die jetzt völlig unsinnige und mir
unverständliche Entscheidung." Hochschwarzwald Kurier 16. Aug. 2006
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54
Tonnen auf Reisen
Mittwochnacht kam die rund 54 Tonnen
schwere Eisenbahnschneeschleuder „Beilhack
HB 12“ nach ihrer langen reise von Norwegen in den
Hochschwarzwald am Bahnhof Bärental an. Per Elektrolok
war die „alte Dame“ von Freiburg heraufgeschleppt
worden.
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Dort
wurde sie mit zwei Kränen von der Schiene
auf einen Schwertransporter verladen, da in Bärental
die einzige noch intakte Verladeschiene der Höllentalbahn
liegt. Ziel der langen Reise war die Firma Schmidt
in St.Blasien, wo das 31 Jahre alte Gefährt
eine umfangreichen Generalüberholung unterzogen
wird. |
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Hochschwarzwald
Kurier 5.April 2006 |
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Die
"weiße Hölle" Sie
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Auch am ersten März Wochende brachte der Himmel statt einem
Frühlingsanfang Strapazen und Chaos. Räum- und Streufahrzeuge
wren fast rund um die Uhr im Einsatz, die B317 über den
feldberg war erstmals voll gesperrt. Auch der Zugverkehr
auf der Höllentalstrecke und der Dreiseenbahn musste
ersatlos gestrichen werden, denn für den Schinenersatzverkehr
gab es ebenfalls zeitweise kein Durchkommen.
Hochschwarzwald Kurier
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Millionen
für die Schiene
Bahn setzt Mitte Oktober Titisee-Hinterzarten instand
Aktuelle
Bilder der Baustelle
hier klicken
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Schienenmesszug
Einfahrt Bahnhof Titisee |
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TITISEE-NEUSTADT
(pes). Nach den Straßen
im Hochschwarzwald kommt nun auch ein wichtiges Stück
Schiene an die Reihe: Die Bahn wird vom 15. bis 24. Oktober
die Strecke
zwischen
den Bahnhöfen Titisee und Hinterzarten umfassend erneuern.
Der Technische Aus-schuss des Gemeinderats und die Verwaltungsspitze
nahmen die Absicht zur Kenntnis. Sie werteten die Absicht der
Bahn, hierfür fünf bis sechs Millionen Euro zu investieren,
als ein die Zukunft sicherndes Bekenntnis zur Höllentalbahn.
Das Gleisbett, die Gleise und die Beläge der Bahnübergänge
befinden sich nach Angaben der Bahn in einem schlechten Zustand.
Die Instandsetzung soll unter Hochdruck vorangetrieben werden,
teils auch mit durchlaufenden Nachtschichten. Ursprünglich
war schon ein früherer Termin anberaumt gewesen, doch
dann
gelang es dem Stadtbauamt, die Baustelle aus der Hochsaison
im Tourismus in den ruhigeren Herbst zu verschieben.
Die Lieferung und Abfuhr des Baumaterials wird überwiegend
per Bahn von Donaueschingen aus erfolgen, verspricht die Bahn.
Einzig ein Teil des neuen Schotters ist als Lastwagenfracht
zum Bahnhof Titisee geplant, allerdings mit der Andienung über
die Bundesstraße 31 und die Parkstraße, so dass
der Ort überwiegend verschont bleibt. Für die Lagerung
des Schotters zur Umbunkerung auf Bahnwaggons will die Bahn
bei Gleis 5 von der Stadt eine Räche pachten, die den
Bus-und Wohnmobilparkplatz teils einschränken wird. Und
welche Auswirkungen werden die Bauarbeiten auf den Zugverkehr
haben? Die Bahn wird zur Beförderung der Passagiere während
der zwei Wochen Busersatzverkehr einrichtet.
Badische Zeitung 26.07.2005
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100 Jahre Gutach-Viadukt
bei Neustadt - wieder freier Blick Fährt man von Lenzkirch-Kappel in Richtung Neustadt,
dann hat man erstmals seit Jahrzehnten wieder einen freien
Blick auf die mächtige Gutachbrücke. Die Aussicht
auf das rund 100 Jahre alte Bauwerk war bisher durch Laub-
und Fichtenbäume versperrt, zudem war der steil abfallende
Hang von Buschwerk und wild wucherndem Gestrüpp überwuchert.
In Absprache mit der Gemeinde Lenzkirch wurde in den vergangenen
Tagen die Sicht auf das Sandsteinviadukt frei geschlagen. Federführend
für die Aktion zeigte sich Förster Martin Bach vom
Revier Lenzkirch-Nord. Ihm war daran gelegen, den Hieb noch
vor der Brutzeit der Vögel über die Runden zu bringen.
....
Die Bahnstrecke zwischen Neustadt und Donaueschingen als Fortsetzung
der Höllentalbahn wurde 1901 eingeweiht und galt damals
als bedeutendes Ereignis. ....................Der
Mittelbogen überspannt eine lichte Weite von 65 Metern.
Badische Zeitung vom 12.5.2005
zurück Die Bahn informiert Am
Samstag den 9. April 2005 wird auf der Höllentalstrecke
zwischen Kirchzarten und Freiburg Hauptbahnhof ab 13.30 Uhr
ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Züge aus Richtung Neustadt
und Seebrugg faren bis Kirchzarten. Dort muss auf einen Bus
umgestiegen werden. Dies gilt für alle Züge ab 13.31 bis 22.31
Uhr. Bahnhof
Bärental
renoviert - Ein gefragter Fernsehdrehort FELDBERG
(spe). Ein kleines Schmuckstück ist der Bahnhof
Bärental nach seiner umfangreichen Renovierung geworden.
Zum Abschluss der Arbeiten überreichte Bürgermeister
Stefan Wirbser den Vertretern des Bahnhofmanagements der Deutschen
Bahn, ein von der Gemeinde Feldberg gestiftetes Schild, das
künftig die Zugreisenden auf die Besonderheiten des Bahnhofs
Bärental hinweisen wird. Als der höchstgelegene Bahnhof
Deutschlands, ist das Gebäude ein markanter Punkt, das
allein im vergangenen Jahr mehrmals als Hintergrund für
Fernsehaufnahmen gefragt war. Die Kosten der Renovierungsarbeiten
belaufen sich auf ein Gesamtvolumen von 180 000 Euro. Davon
wurden allein 125 000 Euro für die aufwändige Dachsanierung
aufgewendet. Die Renovierung des Turmes, der jetzt mit einer
neuen Kupferverkleidung witterungsfest gemacht wurde, war eine
besondere Herausforderung. In enger Zusammenarbeit mit der
Denkmalschutzbehörde sind Details wie die Uhr am Turm
wieder hergestellt worden. Im Rahmen einer "Qualitätsoffensive" wurde
das Gebäude in Bärental von der Deutschen Bahn aufgrund
seiner exponierten Lage und der touristischen Bedeutung für
eine Sanierung ausgewählt. Die Holzschindeleindeckung
an der Außenfassade und die Neueindeckung des kleineren
Vordachs sollen bis Weihnachten abgeschlossen sein.
Badische Zeitung vom 8.12.2004
zurück Das
Land spart auf der Schiene: Höllentalbahn Sparen auf der Schiene
ist auch im Hochschwarzwald angesagt: 79 000 Zugkilometer jährlich werden zum Fahrplanwechsel
am 12. Dezember gekürzt - jedoch nicht von der Deutschen
Bahn, deren Vertreter durchaus froh sind, einmal nicht die "bösen
Buben" zu sein, sondern vom Land, genauer: von der Nahverkehrsgesellschaft
Baden-Württemberg, die Auftraggeber der Bahn ist. Betroffen
sind nach den Worten von Heiko Focken, der in Stuttgart als Planer
für Baden zuständig ist, nur Züge, die nachweislich
schwach besetzt sind. Auf der Höllentalstrecke entfallen die Anschlüsse
ab Freiburg um 20.40 und 21.40 Uhr, dafür kann man um 20.10,
21.10 und 22.10 Uhr fahren sowie - neu - mit dem Zug um 23.15
Uhr, der bisher nur bis Himmelreich reichte, in den Hochschwarzwald
kommen. Zwischen Neustadt
und Titisee wird der Zubringer-Triebwagen, der zwischen 8.57
und 18.09 Uhr achtmal den Anschluss nach Freiburg
oder Seebrugg ermöglichte (beziehungsweise die von dort
Ankommenden aufnahm und nach Neustadt brachte), ganz gestrichen.
Nach Fockens Worten liegen die Fahrgastzahlen hier jeweils "zwischen
Null und 15", wohl deshalb, weil die meisten Passagiere
lieber gleich die bequemeren durchgehenden Verbindungen nutzen
oder mit dem Auto an den Bahnhof Titisee fahren, um den Halbstundentakt
nutzen zu können. Fehlt bisher von Neustadt
nach Freiburg morgens nur die 7.01 Uhr am Halbstundentakt zwischen
5.31 (plus Verstärker 5.40
Uhr) und 8.31 Uhr, könnte diese Lücke bald geschlossen
werden: Bis Ende des Monats soll geklärt werden, ob es technisch
machbar ist, auch 7.01 Uhr unterzukriegen. Zwischen Löffingen und Neustadt rutscht der Anschluss 7.03
Uhr auf 7.11 Uhr (auch sonntags), der Anschluss um 7.42 Uhr,
der stets Wartezeit auf dem Bahnhof hatte, wird gestrichen, der
nächste Zug fährt um 8.11 Uhr. ...
Badische Zeitung vom 14.7.2004
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