Die
Hintere Höllentalbahn wurde 1901 eröffnet.
Der
Bau der hinteren Höllentalbahn wurde 1896 beschlossen.
Zunächst
als Nebeneisenbahn geplant wurde sie dennoch als Hauptbahn
ausgebaut.Fünf Tunnelbohrungen waren nötig weil
die größte Steigung auf
1:100 beschränkt war. Bemerkenswert ist, dass die Tunnels
alle von Hand ausgebaut wurden. Der Bau der 4 Viadukte - Gutachbrücke,
Schwendeholzdobelviadukt, Mauchachtalbrücke und Gauchachtalbrücke
- begann 1899.
In Donaueschingen wurden für den Anschluss
an die Schwarzwaldbahn die Gleis und Hochbauten
im Bahnhof verändertet.
Am
19. August 1901 wurde die Strecke vom badischen Großherzog
feierlich eröffnet. Auf
der 41,5 km langen Strecke wurden 8 Stationen errichtet.
km 34,9 Neustadt Schwarzwald Höllentalbahn 805m ü.d.M.
km 39,1 Kappel Gutach
km 45,9 Rötenbach
km 50,8 Löffingen
km 53,2 Reiselfingen-Seppenhofen
km 56,3 Bachheim
km 58,7 Unadingen
km 67,5 Hausen vor Wald
km 72,1 Hüfingen
km 74,8 Donaueschingen 677 m.ü.M -Anchluss an die Schwarzwaldbahn) Die Hintere Höllentalbahn weist fünf
Tunnel auf.
4 Tunnel liegen auf dem 6,7 km langen Streckenteil zwischen Kappel Gutach
und Rötenbach. Ein Wand- und drei Sporn- Tunnel Ihr Bau war schwierig
und kostspielig.
Finsterbühl-Tunnel 166m
Hörnle-Tunnel 220m
Setze-Tunnel 104m
Kapf-Tunnel
und vor Döggingen:
Dögginger-Tunnel 535m Insgesamt wurden
41,5 km Gleis verlegt. Alle Stationen besaßen neben dem Hauptgleis ein Kreuzungsgleis von
mindestens 270 Meter Länge und ein Gütergleis mit
Güterhalle.
Wasserkräne für die Dampfloks gab es in Neustadt, Kappel Gutach, Löffingen
und Donaueschingen. Für
den Betrieb des Lokomotivdienstes war das BW Villingen
zuständig. Zum Einsatz kamen zunächst die
Dampfloks der Baureihe 75. Mitte 1930 kam die Baureihe 57
gelegentlich zum Einsatz. Die berühmte Höllentallok BR 85
kam über Neustadt nach Donaueschingen nicht
zum Einsatz weil sie für die Viadukte zu schwer war. Als
Wehrmachtszüge wurden die Einheitslok BR 50,BR 42 und BR
52 eingesetzt. 1964 endete der Dampfbetrieb. Dieselloks
und Schienenbussse kamen zum Einsatz. Einen
Güterverkehr auf der Höllentalbahn gab es seit 1945 nicht
mehr. Der Güterzugverkehr wurde über ,Donaueschingen
bis Neustadt und auch zur Dreiseenbahn und der Bonndorfer
Strecke geleistet. 1956
begann auf der hinteren Höllentalbahn der Diesel Betrieb.
Vom BW Villingen wurde der Schienenbus VT98 eingesetzt.
Die V200 kam ab 1957 nach Neustadt und wurde ab 1959 bis
Titisee bzw auf der Dreiseenbahn eingestzt. 1962 kamen die ersten V100 später V211 zum
Einsatz und übernamen auch der Strecke Bonndorf und der Dreiseenbahn
den Einsatz. Ab 1977 wurden Diesellok BR 211, BR215 und
BR 218 vom BW Tübingen, Ulm, und kempten eingesetzt. Heute
fahren VT 928 VT611 und BR218 im Personenzugverkehr und
BR 294 im Gütertransport Im
Bhf Löffingen und Döggingen befinden sich mechanische Stellwerke.
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