|
|
Der geniale Eisenbahningenieur Robert Gerwig, der schon die Schwarzwaldbahn
und die Gotthardbahn gebaut hatt, wurde mit dem Bau der Höllentalbahn
betraut. Die Höllentalbahn war sein letztes großes
Bahnprojekt, bei dem er auch seine großen Erfahrungen
im Bau von Gebirgstrecken verwertet werden konnte.
Der erste Zug traf am 4.April 1887 in Neustadt ein.
Der fahrplanmäßige mäßige Bahnbetrieb wurde
am 24. Mai 1887 aufgenommen.Die letzte Fahrt der Postkutsche Neustadt-
Freiburg war am 22. Mai 1887.
Die
Bauzeit
betrug über 3 Jahre, und zeitweise waren bis zu
1100 Arbeitskräfte beschäftigt. |
| |
Die
Höllentalbahn wurde ursprünglich
als Touristikbahn konzipiert, und daher sparsam ausgeführt.
Man verzichtete vollständig auf eine Längenentwicklung,
wie sie z.B. bei der Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und
St.Georgen angewandt wurde. Die Höllentalbahn wurde
deshalb zu einer sehr stark geneigten Bahn (Steigung von
55,5 Promille (1:18). Sie ist bis heute eine der steilsten
Normalspurstrecke der Bahn AG.
1970
plahnte man bei der Bundesbahn sogar die Stilllegung
der Höllentalbahn.
Und während des 100-jährigen Jubiläums im
Jahre 1987 wurde politisch um den Erhalt der Höllentalbahn
gekämpft. Ja, auf der Dreiseeenbahn fanden sogar große
Demonstrationen der Anlieger und Nutzer der Bahn statt.Heute
ist keine Rede mehr von einer Stillegung. Im Gegenteil,
die Höllentalbahn erfreut eines nie da gewesenen
Interesses. |
|
 |
Da
die Strecke auf der rund 12 km langen Steilrampe
zwischen Himmelreich und Hinterzarten Steigungen
bis 1:18 (etwa 55 Promille) aufweist, wurde
der Betrieb zu Beginn mit Zahnradlokomotiven
der badischen Baureihe IXa aufgenommen. |
 |
Die
Zahnradstrecke von Hirschsprung bis Hinterzarten
wurde mit nur zehn Stundenkilometern gefahren.
Deswegen benötigte man für die 35km
lange Strecke eine Fahrzeit von 144 Minuten.Der
mühsame Zahnradbetrieb im Höllental
dauerte bis 1933. |
 |
Am
7. Oktober 1933 wurde der Reibungsbetrieb
auf die Höllental Bahn eingeführt. Der
Einsatz der neuen Lokomotivenbaureien 85 hatten
eine enorme Fahrtzeitenkürzungen zufolge.
Bis 1936 fuhren Dampfloks auf der Strecke
nach Neustadt |
 |
Dann
wurde die Strecke bereits elektrifiziert. Die
Strecke mit Wechselstrom 20kV 50Hz betrieben.Und
E-Loks der Baureihe 44, 244,und 145 wurden
eingesetzt. |
|
|
|