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Historie der Höllentalbahn
von Freiburg nach Neustadt/Schw
   
hoellental
 

Baubeginn der Streckenteile Himmelreich Hinterzarten

1884
Streckenteil Hinterzarten Titisee 1885
Streckenteil
Freiburg bis Himmelreich
1885
Streckenteil
Titisee nach Neustadt
1886
Eröffnung 1887
Baubeginn der
Strecke Donaueschingen
1898
Eröffnung 1901

Baubeginn der
Zweigstrecke
Bonndorf

1905
Eröffnung 1907
Baubeginn der
Strecke
Seebrugg
1920
Eröffnung 1926
Ende des Zahnradbetriebes 1933
Elektrifizierung 1936
Ende Dampfbetrieb 1960
   

Der geniale Eisenbahningenieur Robert Gerwig, der schon die Schwarzwaldbahn und die Gotthardbahn gebaut hatt, wurde mit dem Bau der Höllentalbahn betraut. Die Höllentalbahn war sein letztes großes Bahnprojekt, bei dem er auch seine großen Erfahrungen im Bau von Gebirgstrecken verwertet werden konnte.
Der erste Zug traf am 4.April 1887 in Neustadt ein.
Der fahrplanmäßige mäßige Bahnbetrieb wurde am 24. Mai 1887 aufgenommen.Die letzte Fahrt der Postkutsche Neustadt- Freiburg war am 22. Mai 1887.

Die Bauzeit betrug über 3 Jahre, und zeitweise waren bis zu 1100 Arbeitskräfte beschäftigt.

 
Die Höllentalbahn wurde ursprünglich als Touristikbahn konzipiert, und daher sparsam ausgeführt. Man verzichtete vollständig auf eine Längenentwicklung, wie sie z.B. bei der Schwarzwaldbahn zwischen Hornberg und St.Georgen angewandt wurde. Die Höllentalbahn wurde deshalb zu einer sehr stark geneigten Bahn (Steigung von 55,5 Promille (1:18). Sie ist bis heute eine der steilsten Normalspurstrecke der Bahn AG.

1970 plahnte man bei der Bundesbahn sogar die Stilllegung der Höllentalbahn.
Und während des 100-jährigen Jubiläums im Jahre 1987 wurde politisch um den Erhalt der Höllentalbahn gekämpft. Ja, auf der Dreiseeenbahn fanden sogar große Demonstrationen der Anlieger und Nutzer der Bahn statt.Heute ist keine Rede mehr von einer Stillegung. Im Gegenteil, die Höllentalbahn erfreut eines nie da gewesenen Interesses.

 
Da die Strecke auf der rund 12 km langen Steilrampe zwischen Himmelreich und Hinterzarten Steigungen bis 1:18 (etwa 55 Promille) aufweist, wurde der Betrieb zu Beginn mit Zahnradlokomotiven der badischen Baureihe IXa aufgenommen.
Die Zahnradstrecke von Hirschsprung bis Hinterzarten wurde mit nur zehn Stundenkilometern gefahren. Deswegen benötigte man für die 35km lange Strecke eine Fahrzeit von 144 Minuten.Der mühsame Zahnradbetrieb im Höllental dauerte bis 1933.
Am 7. Oktober 1933 wurde der Reibungsbetrieb auf die Höllental Bahn eingeführt. Der Einsatz der neuen Lokomotivenbaureien 85 hatten eine enorme Fahrtzeitenkürzungen zufolge. Bis 1936 fuhren Dampfloks auf der Strecke nach Neustadt
Dann wurde die Strecke bereits elektrifiziert. Die Strecke mit Wechselstrom 20kV 50Hz betrieben.Und E-Loks der Baureihe 44, 244,und 145 wurden eingesetzt.


 

 

Hirschsprung 1901
Hirschsprung ca.1902