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![]() Horst Jeschke hat am Bahnhof Titisee seine Kamera parat; er wartet auf den Zug aus Freiburg. |
Die Bahn ist seine Welt Horst Jeschke aus Neustadt bietet Höllental- und Dreiseenbahn von A bis Z im Internet Von unserer Mitarbeiterin Eva Weise |
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TITISEE-NEUSTADT. Wenn das Kind im Manne erwacht, geht es nicht immer, aber doch ziemlich oft um das Thema Modelleisenbahn. Doch verzückt glänzende Augen bekommen gestandene Männer wie kleine Jungen auch bei "echten" Zügen. Für all jene, auf die das zutrifft, bietet Horst Jeschke aus Neustadt ein rundes Lesevergnügen. Er hat die Höllentalbahn und die Dreiseenbahn im Internet kenntnisreich und ganz umfassend dokumentiert. Horst Jeschke wuchs in Nienburg auf und wohnte mit seinen Eltern direkt an der Bahnlinie. Der Knirps saß gerne auf dem Kilometerstein an den Gleisen und beobachtete die vorbeirauschenden Züge auf der Hauptstrecke zwischen Hannover und Minden. Schnaubende Dampfloks waren die Stars auf der Schiene, von denen die meisten heute nur noch kalt im Museum stehen oder aber en miniature auf der Modellbahn ihre Runden drehen. Verträumt blickte er ihnen nach. Ihn faszinierte die Technik der Dampfrösser, er mochte aber auch dieses Gefühl von Ferne, das ihm Züge bis heute vermitteln. Im Alter von sechs Jahren zog er mit seinen Eltern nach Neustadt. Er wäre gern Lokomotivführer geworden, verrät er, doch ein eigener Berufswunsch sei damals undenkbar gewesen, zu jener Zeit seien üblicherweise die Söhne in die beruflichen "Fußstapfen" ihrer Väter getreten. Also lernte er Fernmelde-Servicetechniker bei der Telekom in Freiburg. Wie die meisten Jungen, hatte er sich immer eine Modelleisenbahn gewünscht. Aber den Eltern fehlte das Geld für solch luxuriöse Geschenke. Der Kindheitstraum erfüllte sich erst für den Erwachsenen: Seine Frau Ellen überraschte ihn vor 20 Jahren mit einem Starter-Set, das heute zu einem großen "Bahnbetrieb" mit 20 Lokomotiven angewachsen ist. Seine Frau teilt sein Hobby. Im Urlaub besichtigen sie Bahnhöfe wie andere Ehepaare Kirchen und Museen anschauen. Sie werfen einen Blick ins Stellwerk, informieren sich über Baujahr, Modell und Technik von Lokomotiven. Ein aufregendes Erlebnis war die erste Sonderfahrt mit einem historischen Zug. Was Jeschke am besten gefiel? Natürlich der Blick aus dem Führerstand der schmauchenden Dampflok auf die vorbeiziehenden Landschaften. All
das hält der 59-Jährige in Bildern fest, seine Sammlung
umfasst inzwischen unzählige Fotos und Filme. Sein liebstes
Motiv und Steckenpferd sind die Höllentalbahn und die Dreiseenbahn. |
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Der
Autor filmt seit 30 Jahren und hat schon mehrere Auszeichnungen bekommen. |
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